Montag, 16. März 2009

Feed it!


Dass das Wort zum Sonntag ausgerechnet am Sonntag verkündigt wird, hat mir nie eingeleuchtet. Am Sonntag ist ja zumeist noch alles in Ordnung. Am Tag darauf sieht es anders aus. Gerädert winden wir uns zur Unzeit aus den Bettlaken, sind kaum fähig Kaffee aufzubrühen und müssen uns doch schon wieder aufreibenden Alltagskämpfen stellen. Da täte Aufmunterung gut. Ein bisschen Lebens-Coaching für den Hausgebrauch. Bitteschön:

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: “In meiner Brust wohnen zwei Wölfe. Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides. Der andere ist der Wolf des Lichts, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude.” 

Da wird der Enkel nachdenklich und fragt: ”Und welcher der beiden wird gewinnen“ Der alte Indianer antwortet: “Der, den ich füttere.“ 


1 Kommentar:

Erika hat gesagt…

Dank dem alten Indianer und natürlich Dr.Jürgen Bräunlein! Ohne ihn wäre ich -eher ein unbedarfter Handwerker- sicher nie zur Kenntnis der weisen Worte gelangt. Ich hab sie heute 8(!)mal weitergegeben, u.a. einem Herrn, dem ich etwas sehr Unschönes mitteilen mußte. Alle sind sichtlich aufgerichtet von dannen gegangen!
Die zweite Hälfte des Überlebens des heutigen Tages verdanke ich einer schwedischen Weisheit: Man kan inte ta med matsked, om det är givet med tesked!